Bei richtiger Planung, Dimensionierung und Steuerung ist Rotburg eine äußerst wirtschaftliche Heizlösung.
Erhöhte Heizkosten entstehen in der Regel nicht durch das System selbst – sondern durch bauliche Gegebenheiten, falsche Bedienung oder ungünstige Platzierung. Damit Ihre Rotburg Infrarotheizung effizient arbeitet, sind folgende Faktoren zu beachten:
1. Wandfeuchte
Feuchte Wände leiten Wärme schneller ab und verlieren ihre Dämmwirkung.
Bereits 4 % Feuchtigkeit** senken den Dämmwert um bis zu 50 %.
• Die Strahlungswärme von Rotburg hilft, Wände nachhaltig zu trocknen. In den ersten 1–2 Heizperioden kann dies zu einem kurzfristig höheren Verbrauch führen – ist aber eine Investition in die Sanierung und Dämmqualität.
• Achtung: Bei dauerhafter Durchfeuchtung durch bauliche Mängel (z. B. undichte Dächer oder Bodenabdichtungen) muss zuerst die Ursache behoben werden.
2. Kältebrücken & Zugluft
• Geöffnete Türen zu unbeheizten Räumen, undichte Fenster, Betonplatten ohne thermische Trennung: All das verhindert, dass der Raum seine Temperatur erreicht.
• Folge: Das Paneel bleibt länger aktiv, der Thermostat schaltet später ab.
• Tipp: Türen schließen, Zugluft vermeiden, Isolierung prüfen.
3. Falsche Dimensionierung
• Wenn die Heizleistung zu niedrig gewählt wurde, können Oberflächen nicht ausreichend erwärmt werden.
• Das führt zu einem Dauerbetrieb des Paneels und höheren Stromkosten.
4. Ungünstige Positionierung
• Die Strahlung soll möglichst viele feste, trockene Flächen treffen: Wände, Böden, Möbel aus Holz oder Keramik.
• Nicht ideal: Montage hinter Sofas, gegenüber Glasflächen oder in zu großer Höhe (z. B. Decke).
• Optimal: Freie Wandflächen auf Augen- oder Sockelhöhe mit gegenüberliegenden massiven Flächen.
5. Fehlbedienung / falsche Thermostateinstellungen**
• Thermostate regeln die Temperatur exakt.
• Wird ein unrealistisch hoher Wert eingestellt, läuft das Paneel dauerhaft – obwohl der Raum subjektiv schon angenehm warm ist.
• Jedes zusätzliche Grad Raumtemperatur erhöht den Energieverbrauch um ca. 6 %.
• Tipp: Raumthermostate regelmäßig prüfen – ideal sind 20–21 °C bei Infrarot (entspricht etwa 23 °C bei Konvektion).
Fazit:
• Wandtrocknung, gute Dämmung und präzise Planung sorgen für dauerhafte Effizienz.
• Bei erhöhter Wandfeuchte ist ein Mehrverbrauch zu Beginn nicht Verlust, sondern Sanierungseffekt.
• Rotburg entfaltet seine volle Wirkung, wenn Masse, Technik und Steuerung im Einklang arbeiten.
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